Sozial- und Geschlechtergeschichte

 
Sozial- und Geschlechtergeschichte sind Themenbereiche, die bisher kaum in die archäologische Grundausbildung eingebunden waren und folglich auch in der Forschung eher eine Randposition einnahmen. Dieser Marginalisierung in der Forschung steht ein grosses gesellschaftliches Interesse an sozial- und geschlechtergeschichtlichen Fragen zur Ur- und Frühgeschichte gegenüber, welche das Fach bisher kaum beantworten kann.

Im Rahmen des Schwerpunkts Sozial- und Geschlechtergeschichte wird in Basel eine interdisziplinär ausgerichtete Grundlagenforschung betrieben, deren Ergebnisse fortlaufend in die Lehre integriert werden. Damit wird das in der Ausbildung behandelte Themenspektrum um die wichtigen Bereiche Sozial- und Geschlechtergeschichte erweitert und mit anderen Arbeitsfeldern – z. B. der Wirtschaftsgeschichte – verknüpft, was wiederum zu neuen Perspektiven und Erkenntnissen führt.