Lehrveranstaltungen HS17

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Vorlesungen

10818-01: Einführung in die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie 2 KP

Prof. Dr. Brigitte Röder
Donnerstag, 08.15-10.00 Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 01
28.09.2017

Die Vorlesung bietet eine Einführung ins Fach Ur- und Frühgeschichte und behandelt dabei folgende Themen: Grundfragen, Quellen, Arbeitsweise, Erkenntnismöglichkeiten, Geschichte, Berufspraxis und gesellschaftliche Funktionen des Faches. Ausserdem vermittelt die Veranstaltung einen ersten Überblick über die ur- und frühgeschichtlichen Epochen in Mitteleuropa.

Reinhard Bernbeck, Theorien in der Archäologie. Tübingen/Basel 1997. – Manfred K.H. Eggert, Prähistorische Archäologie: Konzepte und Methoden. Tübingen 2001. – Manfred K.H. Eggert/Stefanie Samida, Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie. Tübingen/Basel 2009. – Colin Renfrew/Paul Bahn, Basiswissen Archäologie: Theorie, Methoden, Praxis. Mainz 2009. – Manfred K.H. Eggert/Ulrich Veit/Melanie Augstein (Hg.), Theorie in der Archäologie: zur jüngeren Diskussion in Deutschland. Münster 2013.

 

46846-01: Kindheitsforschung - von der Urgeschichte bis heute 2 KP

Prof. Dr. Claudia Opitz Belakhal und Prof. Dr. Brigitte Röder
Dienstag, 16:15-18:00, Vesalianum – Nebengebäude, Grosser Hörsaal (EO.16)
19.09.2017

In dieser Ringvorlesung stehen Kinder - oder genauer: Kindheit, also die Phase zwischen Geburt und Jugend bzw. Erwachsenenalter im Zentrum des Interesses. Obgleich alle Menschen einmal Kinder waren, ist doch die Erforschung dieser Phase (nicht nur) in den historischen Wissenschaften immer noch lückenhaft bzw. zögerlich, nicht zuletzt auch, weil Kinder als historische Akteure nur selten in Erscheinung traten und treten. In der Vorlesung wird es nun darum gehen, diesem Defizit etwas abzuhelfen und Forschungsansätze zur Kindheitsforschung fächer- und epochenübergreifend vorzustellen und zu diskutieren. Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaflter u.a. aus der Ur- und Frühgeschichte, der Mediävistik, der Frühneuzeitforschung bis hin zur Zeitgeschichte und der historischen Pädagogik präsentieren ihre Forschungen, die thematisch von der Kinderarbeit über die Verehrung und Heiligsprechung von Kindern im Mittelalter, über "Hexenkinder" und "Kinder der Welt" bis hin zu den "Verdingkindern" und den Flüchtlingskindern des 20. Jahrhunderts.

Eine Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

 

28719-01: Die Schweiz in römischer Zeit (Teil III): Handel, Handwerk, Gewerbe 2 KP

Prof. Dr. Peter-Andrew Schwarz, Ernst Örni Akeret und Sabine Deschler-Erb
Montag, 08:15-10:00, Kollegienhaus Hörsaal 114
18.09.2017

Im 3. Teil des fünf Module umfassenden Vorlesungszyklus werden – jeweils mit Blick auf die archäologische und historische Situation in den nordwestlichen Provinzen und im restlichen imperium Romanum – folgende Themen und Aspekte des „Roman way of life“ behandelt: Abbau, Gewinnung und Verarbeitung von mineralischen, metallischen und organischen Rohstoffen, Handel (Import und Export), Handwerk und Gewerbe, Kunsthandwerk.

SPM V: Schweizerische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (Hrsg.), Die Schweiz vom Paläolithikum bis zum frühen Mittelalter V: Römische Zeit - Bäder - Reben - Legionen (Basel 2002); H. Amrein, E. Carlevaro, E. Deschler-Erb, S. Deschler-Erb, A. Duvauchelle, L. Pernet, Das römerzeitliche Handwerk in der Schweiz. Bestandesaufnahme und erste Synthesen / L'artisanat en Suisse à l'époque romaine. Recensement et premières synthèses. Monographies instrumentum 40 (Montagnac 2012); H. Kloft. Die Wirtschaft des Imperium Romanum. Zaberns Bildbände zur Archäologie (Mainz 2006); Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte 65, 2008, Heft 1/2: Internationaler Kongress CRAFTS 2007 - Handwerk und Gesellschaft in den römischen Provinzen.

Proseminare

10819-01: Einführung in die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie 3 KP

MA Anna Flückiger
Donnerstag, 14.15-16.00 Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 02
28.09.2017

Ergänzend zur Vorlesung "Einführung in die Ur- und Frühgeschichte" werden dort besprochene Themen vertieft und diskutiert. 

H. J. Eggers, Einführung in die Vorgeschichte. 6. Aufl. (Berlin 2010); M. K. H. Eggert, Prähistorische Archäologie. Konzepte und Methoden. Mit Beiträgen von Nils Müller-Scheeßel und Stefanie Samida. 4. Aufl. (Tübingen 2012); alle 6 SPM-Bände: Die Schweiz vom Paläolithikum bis zum Mittelalter (Basel 1993-2005). Weitere Literatur wird noch bekanntgegeben.

Übung

31541-01: Typologie, Technologie und Rohstoffe I: Paläolithikum bis Neolithikum 3 KP

Reto Jagher, Renate Ebersbach, Claudia Gerling, Jörg Schibler
Montag, 25.9., 2.10., 9.10., 16.10, 6.11., 13.11. jeweils 14.15-18.00, PNA, Seminarrum O504
Exkursion ganztätig am 18.11.2017
25.09.2017

Einführung / Steinartefakte - Techno-Morphologie Steinartefakte - Chronologie Steinartefakte - Keramik: methodische Ansätze / Theorie. - Keramik des Feuchtboden-Neolithikums (in Stettbach ZH), Technik - Geweih, Knochen, Holz, Stein: Kompositgeräte im Neolithikum - ganztägige Exkursion ins Laténium (Neuchâtel)

Bordes, F. (1961) Typologie du Paléolithique ancien et moyen (Bordeaux 1961). – - Hahn, J.(1993) Erkennen und Bestimmen von Stein- und Knochenartefakten - Einführung in die Artefaktmorphologie (2. Auflage, Tübingen1993). – Floss, H. (Hrsg.) Steinartefakte, vom Paläolithikum bis in die Neuzeit (Tübingen 2012). – Lüning, J. (Hrsg.) Die Bandkeramiker. Erste Steinzeitbauern in Deutschland. (Rahden 2005). – Stöckli, W. E./Niffeler, U./Gross-Klee, E. (Hrsg.) (1995) Die Schweiz vom Paläolithikum bis zum frühen Mittelalter Bd. II: Neolithikum. (Basel 1995). – http://www.jungsteinsite.de/
=> (weitere Lit. wird während der Veranstaltung bekannt gegeben)

 

48597-01: Bestimmen, Inventarisieren und Katalogisieren von römischen Kleinfunden aus Lenzburg/AG 3 KP

Prof. Dr. Peter-Andrew Schwarz

Die LV muss bis zum bis 29.09.2017 belegt werden.
Studierende, die nicht berücksichtigt werden können, werden vor Ablauf der Belegfrist informiert.

Im Rahmen des Blockkurses (12.02. bis 16.02.2018) soll ein grösseres, vornehmlich aus römischen Bronzeobjekten und Münzen bestehendes Ensemble bearbeitet werden, dass in den Jahren 1984-1998 bei Metalldetektorgängen in der Umgebung des römischen Theaters von Lenzburg (AG) gefunden worden ist.
Ziel des Blockkurses ist es, die verschiedenen Fundobjekte zu bestimmen, beschreiben und zu dokumentieren sowie in einem Kurzinventar zu erfassen.
Des Weiteren soll die Relevanz dieser Fundobjekte für die archäologisch-historische Interpretation des römischen vicus von Lenzburg untersucht werden.

U. Niffeler, Römisches Lenzburg. Vicus und Theater. Veröffentlichungen der Gesellschaft Pro Vindonissa 8 (Brugg 1988); E. Weber, Neueste Grabungserkenntnisse aus dem Landstädtchen Lenzburg Argovia 116 (2004, 121-144; A. Huber, Das Museum Burghalde Lenzburg (Lenzburg 1986).

Seminar

36153-01: Archäologische Kindheitsforschung 3 KP

Prof. Dr. Brigitte Röder
Donnerstag, 14.15-16.00 Rosshof, Tagungsraum 306
21.09.2017

Die urgeschichtliche Kindheitsforschung steckt noch in den Kinderschuhen. Das ist kein Zufall: Kindheit gilt in unserer Gesellschaft als eine Zeit des Spielens und Lernens, so dass Kindern eine geringe wirtschaftliche, politische und soziale Bedeutung zugeschrieben wird. Die wichtigen, historisch bedeutsamen Prozesse werden allein in der ‚Erwachsenenwelt‘ verortet. In der Folge wird das Alltagsleben von Kindern und Jugendlichen kaum erforscht. Die wenigen Aussagen, die sich in Fachtexten über diese Altersgruppen finden, sind oft stereotyp und dem Kindheitskonzept unserer Gesellschaft verhaftet, das den Blick auf Kindheiten in der Urgeschichte verzerrt.

Vor diesem Hintergrund hat das Seminar folgende Inhalte und Ziele:
- Reflexion der heutigen Zuschreibungen an Kinder und Erwachsene und Erweiterung unserer Sicht von Kindheit durch den Blick auf Kindheiten in anderen Zeiten und Kulturen
- Diskussion des kindheitsgeschichtlichen Potentials archäologischer Quellen
- theoretische und methodische Ansätze für archäologische Kindheitsforschung
- Kennenlernen von Fallstudien

Alt, Kurt W./ Kemkes-Grottenthaler, Ariane (Hg.) (2002) Kinderwelten. Anthropologie - Geschichte - Kulturvergleich. Köln/Wien. – Kamp, Kathryn A. (2001) Where Have All the Children Gone?: The Archaeology of Childhood. Journal of Archaeological Method and Theory 8.1, 1-34. – Lewis, Mary E. (2007) The bioarchaeology of children. Perspectives from biological and forensic anthropology. Cambridge. – Kory, Raimar W. (Hg.) (2015) Lebenswelten von Kindern und Frauen in der Vormoderne. Archäologische und anthropologische Forschungen in memoriam Brigitte Lohrke. Berlin. – Moore, Jenny/Scott, Eleanor (Hg.) (1997) Invisible People and Processes. Writing Gender and Childhood into European Archaeology. London/New York. – Röder, Brigitte (2008) Archaeological Childhood Research as Interdisciplinary Analysis. In: Liv Helga Dommasnes/Melanie Wrigglesworth (Hg.) Children, Identities and the Past. Newcastle, 68-82. – Röder, Brigitte (2010) Perspektiven für eine theoriegeleitete Kindheitsforschung. Mitteilungen der Anthropologischen Gesell­schaft in Wien 140, 1-22. – Sofaer Derevenski, Joanna (Hg.) (2000) Children and Material Culture. London/New York. – Sofaer Derevenski, Joanna (2000) Rings of Life: The Role of Early Metalwork in mediating the Gendered Life Course. World Archaeology 31.3, 389-406. – Welinder, Stig (1998) The Cultural Construction of Childhood in Scandinavia, 3500 BC - 1350 AD. Current Swedish Archaeology 6, 185-204.

 

48594-01: Die jungsteinzeitliche Kupfermetallurgie: eine Innovation ohne Folgen?
3 KP

PD Dr. Samuel von Willigen
Donnerstag, 10:15-12:00, Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 02
21.09.2017

Die jungsteinzeitliche Kupfermetallurgie: eine Innovation ohne Folgen?
Die Einführung der Kupfermetallurgie in Europa im 5. und 4. Jahrtausend ist eine der wichtigsten Innovationen der Jungsteinzeit und wird gerne als erste Etappe betrachtet, die in direkter Linie zur intensiven Metallproduktion der Bronzezeit führt. Das Schweizer Mittelland, mit zahlreichen Funden oder Darstellungen von Objekten, die in Zusammenhang mit Metallurgie stehen, bietet die Möglichkeit, nicht nur diesen Innovationsprozess über mehrere Jahrhunderte genau zu verfolgen, sondern auch manche Selbstverständlichkeiten infrage zu stellen.

Irenäus Matuschik/Matthias Merkl/Christian Strahm, Von grosser Tragweite: Neuer Werkstoff Kupfer. In: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg/Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.), 4000 Jahre Pfahlbauten. Begleitband zur Grossen Landesausstellung Baden-Württemberg, 16. April bis 9. Oktober 2016 (Ostfildern 2016) 379-383. – Knut Rassmann/Stephan Weinbruch, Frühbronzezeitlicher Ringschmuck und Randleistenbeile im Vergleich. Germania 88, 2010, 145-162. – Eva Rosenstock/Silviane Scharl/Wolfram Schier, Ex oriente lux? - Ein Diskussionsbeitrag zur Stellung der frühen Kupfermetallurgie Südosteuropas. In: Martin Bartelheim, Barbara Horejs, Raiko Krauss (Hrsg.), Von Baden bis Troja. Ressourcennutzung, Metallurgie und Wissenstransfer. Eine Jubiläumsschrift für Ernst Pernicka. Oriental and European Archaeology, Volume 3 (Rahden 2016) 59-122. – Christian Strahm, Die Anfänge der Metallurgie in Mitteleuropa. Helvetia Archaeologica 97, 1991, 2-39.

 

48633-01: Römisches Handwerk 3 KP

Prof. Dr. Peter-Andrew Schwarz und Christoph Schneider
Montag, 16:15-18:00, Rosshof, Labor 006
18.9.2017

Der Basler Gewerbeschullehrer Alfred Mutz (1903-1990) forschte seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts zur antiken Technikgeschichte, die er mit zahlreichen populär(wissenschaftlichen) Publikationen (z.B. zum römischen Schmiedehandwerk) sowie Rekonstruktionen (z.B. einer römischen Athepsa [„Samowar“]) bereicherte.
1976 richtete Alfred Mutz eine Stiftung ein, die in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Projekte, welche die Erforschung der antiken Technikgeschichte zum Inhalt hatten, finanziell unterstützt hat, so unter anderem Studien zu römischen Grossbronzen, Beinartefakten und Schlössern aus Augusta Raurica oder zu einer Bronzewerkstatt des 1. Jhs. n. Chr. in Petra (Jordanien).
Im Hinblick auf eine geplante Ausstellung im $ der Universitätsbibliothek, soll in erster Linie abgeklärt werden, welche wichtigen, neuen und weiterführenden Erkenntnisse zur antiken Technologie aus diesen und anderen Forschungen zur antiken Technikgeschichte resultierten. In einem zweiten Schritt soll dann evaluiert werden, anhand welcher exempla die verschiedenen technologischen Errungenschaften der römischen Epoche einem breiteren Publikum vermittelt werden könnten. Letzteres einerseits anhand von geeigneten Exponaten (Originalfunde, Rekonstruktionen und Repliken), andererseits in Form einer Broschüre mit informativen und wissenschaftlich korrekten Kurztexten zu einzelnen Themen und Objekten.

A. Mutz, Die Kunst des Metalldrehens bei den Römern. Interpretationen antiker Arbeitsverfahren auf Grund von Werkspuren (Basel und Stuttgart 1972); A. Mutz, Römisches Schmiedehandwerk. Augster Museumshefte Nr.1 (Augst 1976); A. Mutz, Bau und Betrieb einer römischen Authepsa (Samowar). Ur-Schweiz 23/3, 1959, 37-48; A. Mutz, Römische Wasserhähnen. Ur-Schweiz 22/2, 1958, 4-31; A. Mutz, Die Herstellung römischer Kasserollen. Ur-Schweiz 25/1, 1961, 12-16.

Exkursion

48599-01: Archäologisch-Historischer Rundgang durch Basilia 1 KP

Prof. Dr. Peter-Andrew Schwarz
2tägige Blockveranstaltung 09.–10.02.2018

Im Rahmen des 2017 lancierten Projekts „Stadt_Geschichte_Basel“, wird auch die Geschichte der „Stadt vor der Stadt“ eine massgebliche Rolle spielen (vgl. ADAM).
Während der zweitägigen Exkursion (9.-10.02.2018) sollen die verschiedenen sichtbaren, nicht mehr sichtbaren bzw. öffentlich nicht zugänglichen Fundstellen aus der Spätlatènezeit (z.B. Basel-Gasfabrik; murus Gallicus auf dem Münsterhügel), aus der römischen Epoche (z.B. das munimentum Robur in Kleinbasel; Vorratskeller an der Rittergasse), aus dem Frühmittelalter (z.B. die Nekropolen Kleinhüningen, St. Theodor) und aus dem Mittelalter (z.B. die Handwerkersiedlung am Petersberg; die Burkhard‘sche Stadtmauer aus der Zeit um 1100) besichtigt und im Hinblick auf Ihre Relevanz für die Geschichte von Basilia analysiert werden.

L. Berger, Archäologischer Rundgang durch Basel. Archäologische Führer der Schweiz 16 (Basel 1981); E. Deschler-Erb, A. Hagendorn (mit einem Beitrag von G. Lassau): Auf dem Münsterhügel. Die ersten Jahrtausende (Basel 2007); G. Helmig/Chr. Ph. Matt, In der St. Alban-Vorstadt : ein archäologisch-historischer Streifzug. Archäologische Denkmäler in Basel 4 (Basel 2004); Chr. Ph. Matt, An der Schneidergasse: Archäologische Informationsstellen in der unteren Talstadt. Archäologische Denkmäler in Basel 3 (Basel 2003); Chr. Ph. Matt, Rund um den Lohnhof: die archäologischen Informationsstellen: Lohnhof, Leonhardskirchturm, Teufelhof, Leonhardsgraben 43. Archäologische Denkmäler in Basel 2 (Basel 2002); P.-A. Schwarz, Die archäologische Informationsstelle "Aussenkrypta" unter der Pfalz des Basler Münsters Archäologische Denkmäler in Basel 1 (Basel 2001).